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Praxisübersicht

Trauma

Trauma

 

Traumatisierungen entstehen als Folge von schwer wiegenden seelischen oder körperlichen Erlebnissen oder Erfahrungen, in denen man sich als Mensch überfordert, hilflos oder überwältigt fühlt und sich nicht mehr in der Lage sieht, die Situation eigenständig zu meistern.

 
Therapieablauf

Die Traumatisierung liegt dabei nicht einfach nur im traumatisierenden Ereignis. Vielmehr wird eine solche Traumatisierung Teil unseres Körpers bzw. unseres Zentralnervensystems. Das Trauma wird so Teil unseres Körpers. Entsprechend führt auch der Weg aus der Traumatisierung über unseren Körper und über unsere Körperempfindungen.

Im Verlauf der Therapie sollen dann Stück für Stück Körperempfindungen und Emotionen sicher erlebt werden, bis der Klient in einen Zustand der Ausgeglichenheit zurückgekehrt ist.

Die Gefahr beim erneuten Durchleben der Körperempfindungen liegt dabei darin, dass die mit einem Schock einhergehenden Körperempfindungen ganz erheblich mit Emotionen wie Angst, Panik, Terror und/oder extremer Wut gekoppelt sind. Dabei dominiert entweder die Angst oder die Wut – je nach dem ob bei dem Betroffenen vor dem Schockzustand die Flucht- oder die Kampfreaktion im Vordergrund stand. Wenn wir uns erneut mit den Körperempfindungen verbinden („Reassoziieren“) erleben wir zwangsläufig die damit gekoppelten Emotionen.

Ein ganz entscheidendes Kriterium für eine erfolgreiche Therapie ist deshalb, dass traumatisierte Personen das Trauma nicht noch einmal erleben. Der Schlüssel liegt dabei darin, zu Beginn der Therapie eine ausführliche Ressourcenarbeit mit der betroffenen Person durchzuführen.

Bei der Ressourcenarbeit werden durch die therapeutische Beziehung Ressourcen aufgebaut, die es dem Klienten ermöglichen, mehr in seinen Körper und seinen Empfindungen anzukommen.

Erst dann, wenn dem Betroffenen ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen, ist es wirklich sinnvoll – Schritt für Schritt – das Nervensystem zu entladen.

Dadurch kann schließlich ein Trauma integriert werden.

 
Therapieansätze

Bei Traumatisierung arbeite ich in meiner Praxis nach den Modellen von Peter Levine und Steven Proges. Dabei ist es besonders wichtig, auf den jeweiligen Klienten und seine Bedürfnisse einzugehen und eine auf ihn zugeschnittene Lösung zu finden. Dabei nutze ich, je nach den Bedürfnissen des Klienten, alle mir zur Verfügung stehenden Ansätze (u.A.: EMDR, PEP, Somato-emotionale Prozeßarbeit und Craniosacrale Therapie).